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Gedanken, Geschichten, Ansichten und Einsichten. Beinahe ein Journal.


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Freitag, 19.11.2004

Nationalstaatliches

Eigentlich hatte ich mir für heute einen längeren Artikel über Muslime in Deutschland vorgenommen. Aber dann kam alles ganz anders. Bei Vasili entdeckte ich eine Reminiszenz an seine verblassten Aktivitäten in den Vereinigten Staaten von Astor. Meine Güte, was haben wir da vor ein paar Jahren nur getrieben, als ein digitaler Staat nach dem anderen ausgerufen wurde?

Spielwiesen der Netizens: Eigentlich dachte ich, noch immer Präsident der Bundesbank von Vulcanien zu sein, einer der inzwischen sanft entschlummerten Mikronationen. Offensichtlich aber habe ich mich schon so lange nicht mehr in meinen Amtsräumen blicken lassen, dass mich das »Triumphirat« nicht einmal benachrichtigt hat, als der Staat aufgelöst wurde. Times Are Achanging.

Kurzerhand habe ich also beschlossen, die Muslimgeschichte aufzuschieben und statt dessen meine eigenen Erinnerungsstücke an mikronationale Zeiten herauszukramen und hier zu hinterlassen. Viel Arbeit habe ich damals in meine Aufgaben als Bundesbanker gesteckt. Nach einem realen, äußerst alkoholischen Treffen der Machthaber Vulcaniens in einer Kölner Kneipe schrieb ich einen Artikel über die Entstehung des Geldes und kreierte die offizielle Währung des Staates. Aus den Tiefen meiner Geldkammer hervorgeholt: der »Vul Can«

1 Vul Can, Vorderseite 1 Vul Can, Rückseite

Als einzige Münze kursierte in Vulcanien ein Bimetall in Gold und Silber. Die Rückeseite des Vul Cans ziert das Konterfei unseres geliebten Erbvorsitzenden Tai Pan.
 
25 Vul Can, Vorderseite
 
50 Vul Can, Vorderseite
 
100 Vul Can, Vorderseite

Die Kerle auf den Scheinen bildeten das »Triumphirat«: Merlin, der sagenumwobene Eugene W.W.Webb und der Tai Pan, alias Frederik, der seinen berüchtigten Streitpunkt inzwischen offensichtlich ebenfalls aufgegeben hat.

Was soll ich sagen? Wir waren jung und wir brauchten das Geld! Außerdem hatten wir eine Menge Spaß dabei.

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1100862381

Kommentare

Ulf, 19.11.2004 um 20:12 h:

Nachtarockt: Erschrocken über das Forensterben erkannt, dass Weblogs eigentlich nichts anderes sind, als verteilte Diskussionsforen. Es stehen nicht alle Beiträge fein säuberlich untereinander, die Threads liegen auf verschiedenen Servern und sind unterschiedlich gestyled. Aber der findige Kenner der Szene oder muss man sagen: der Szenen? weiß sich über Blogrolls durchzuwursteln von einem Thread zum nächsten und unter jedem sitzt eine etwas anders zusammengewürfelte Diskussionsgemeinde beisammen und kettet Antworten auf den Thread.

Vielleicht liegt es daran, dass normale, eindimensionale Foren tot sind?

Prof. Dr. Dr. habil. ref. Wenn E.T., 20.11.2004 um 6:46 h:

Da sprechen sie ein wahres Wort gelassen aus, Herr Kollege.. ;)

Ulf, 20.11.2004 um 11:22 h:

Huch! Die Geister, die ich rief! =;o)

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