Leser seit April 2002
Gedanken, Geschichten, Ansichten und Einsichten. Beinahe ein Journal.


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Sonntag, 2.1.2005

Glück auf!

Mit Elan ins neue Jahr

Bevor morgen die Tretmühle erneut anläuft, bieten die beiden ersten Tage des neuen Jahres noch einmal Gelegenheit, sich zu besinnen und gute Vorsätze zu überdenken. Denn Vorsätze zu haben ist elementar, selbst wenn diese nur darin bestehen sollten, eben auf alle persönlichen Ziele in 2005 zu verzichten; oder wie in meinem Fall: Vorsätze auf wenige, absolut unumgängliche Zielsetzungen zu beschränken.

Unverrückbar vorrangiges Ziel muss sein, in den kommenden dreihundertundetwas Tagen unser Projekt 2005 – ehrgeizig ebenso in architektonischer wie in finanzmathematischer Hinsicht – bis vor Weihnachten dieses Jahres zu einem glücklichen Ende zu bringen. Mehr kann und will ich mir nicht vornehmen. Alles, was sich darüber hinaus noch ergeben sollte, könnte erfreulich werden, ist keinesfalls aber geplant.

Projekte zum Jahreswechsel mit frischem Elan anzugehen hat Tradition und ist keinesfalls auf den Einzelnen beschränkt. Der Papierausgabe der Zeit Nr. 1 vom 30. Dezember 2004 liegt eine Anzeigenbeilage der Bundesregierung bei. Auf sechs kompletten Zeitungsseiten wird noch einmal die agenda 2010 beworben: »Deutschland bewegt sich«.
Auf einem Zeitstrahl von 2003 bis 2005 rufen die Regierenden dem Volke die Ziele des Reformprogrammes in Erinnerung. Unter anderem fallen, wie wäre es auch anders zu erwarten, Erfolgshinweise auf die letzte Stufe der Steuerreform und das Arbeitslosengeld II, bekannt unter dem Stichwort Hartz IV.

Wieviel Geld sechs Anzeigenseiten in der Zeit kosten, weiß ich nicht. Billig wird die Aktion jedenfalls kaum sein. Dafür aber ist die Agenda zumindest prominent direkt vor dem Wirtschaftsblock des Wochenblattes positioniert. — Ideal aus Sicht des Werbenden? Projekt gelungen?
Die Fallstricke des Schicksals sorgen in diesem Fall für Heiterkeit auf Seiten der Leserschaft: Direkt im Anschluss an den Werbeblock der Regierung finden sich auf Seite eins des Wirtschaftsteils zwei redaktionelle Artikel. Unter dem Titel »Das deutsche Experiment beginnt« werden zunächst die Schwächen von Hartz IV herausgearbeitet. Was unter dem Titel »Das Gesetz, das keiner merkt – Die Steuerreform ist vollendet. Sie lässt viele Wünsche offen« besprochen wird, braucht keine weiteren Erläuterungen.

Prima, so bindet man Anzeigenkunden, liebe Zeit. Das aber soll euer Problem sein. Die mit derlei Konterkarierung versehenen Regierungsaussagen sind des Kanzlers Angelegenheit. Und ich erlaube mir an dieser Stelle ein breites Grinsen. 2005 kann kommen. Hoffentlich gelingen meine ersten Schritte besser als die von Regierung und Presse.

Ich wünsche allen Mitlesern ein erfolgreiches Jahr.

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1104678800

Kommentare

vasili, 2.1.2005 um 22:10 h:

hurra, endlich geht's los! ;-)

dir auch ein gutes neues jahr!

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