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Montag, 10.1.2005

Sparen statt Konsum?

Spagat zwischen Anstand und Freude

Im Kommentar zu meinem Neujahreintrag stellt Christian die berechtigte Frage nach der Sinnhaftigkeit von Zurückhaltung beim Silvesterfeuerwerk und liefert gleichzeitig die Überschrift für den vorliegenden Text.

Dürfen wir uns erlauben, persönliche Mäßigung zu üben, auch wenn wir dadurch Staatshaushalt und Wirtschaft Schaden zufügen? Dieser Frage will ich mich stellen, nachdem ich mein Budget für Feuerwerkskörper zum aktuellen Jahreswechsel endlich einmal in eine Spende für Katastrophenopfer umgewandelt hatte. Als guter Bürger, so könnte man argumentieren, hätte ich den »Spagat zwischen Anstand und Freude« besser gemeistert, indem ich Raketen gekauft und gleichzeitig gespendet hätte.

Natürlich darf ich mit dieser Grundsatzfrage nicht bei den Krachern Halt machen. Vielmehr muss ich sie ausdehnen auf alle andere Ausgaben, deren Sinn und Zweck fragwürdig ist. Allein mit den fünfunddreißig Euro, die gespendet wurden, statt in Feuer und Flamme aufzugehen, habe ich den Staat um 4,83 EUR Mehrwertsteuer gebracht und der Industrie 30,17 EUR vorenthalten.

Diese Beträge sind vergleichsweise gering, wenn ich sie in Vergleich setze zu meinen Investitionen in »Freude durch Tabakrauch«. Ließe ich etwa von meinem Laster, so sparte ich jährlich etwa achthundert Euro für Zigaretten. Bei einem Tabaksteuersatz von gut 24 % und der Mehrwertsteuer, gingen dem Staat wegen meines Verzichts 320 EUR durch die Lappen, der Tabakindustrie Einnahmen von 480 EUR.

Um noch mehr Geld ginge es, wenn ich konsequent auf das Autofahren verzichtete. Die Beschilderung an deutschen Zapfsäulen weist darauf hin, dass von jedem bezahlten Euro für Kraftstoff siebzig Cent an den Staat gingen. Stimmt dieses Verhältnis, so entgingen dem Finanzminister durch meine mobile Entsagung etwa 1.700 EUR, den Mineralölern vielleicht 730 EUR.
Dazu kämen noch einmal anteilig 1.000 EUR (MwSt) und 5.250 EUR (Automobilwirtschaft) pro Jahr wegen Wegfall von automobilem Nachkauf und Kfz-Versicherung.

Soll ich also weiterhin böllern, rauchen und rasen, um der Staatskasse in jedem Jahr zusätzliche 3.025 EUR zuzuführen? Um nicht durch Konsumverweigerung in Höhe von jährlich 6.490 EUR Arbeitsplätze in der gebeutelten deutschen Industrie zu gefährden? Natürlich weiß ich, dass ich nicht unbedingt der Durchschnittsmichel bin. Aber rechne ich trotzdem meine eigenen Ausgaben einmal hoch auf die 38.944 deutschen Privathaushalte, kämen immerhin Beträge von etwa 120 Millionen Euro an Steuerverlusten, sowie 250 Millionen Euro Minderkonsum in jedem Jahr zusammen.

In diesen Größenordnungen zumindest muss ich also bei meinem Spagat denken, wobei ich sogleich einräume, dass mir bei all der Rechnerei der Spaß an der Freude abhanden kommt. Obwohl der Gedanke an plötzlich verwaiste Autobahnen etwas Bestechendes hat, so utopisch er auch ist, bleibe ich wohl erst einmal bei meinem ganz persönlichen konsumbezogenen Verhaltensmuster: Die Böllerei habe ich eh schon bleiben lassen, das mit dem Rauchen wird demnächst auch zwangsweise reduziert, spätestens wenn mein Lieblingsitaliener sich mit seinen Landsleuten solidarisiert, und privates Autofahren wird ohne Frage ebenfalls in absehbarer Zeit durch entsprechende Regierungsmaßnahmen eingeschränkt werden.

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1105358048

Kommentare

andreas, 10.1.2005 um 17:36 h:

Durch deine Aufstellung fühle ich mich regelrecht geadelt. Den Spagat meistere ich sozusagen rückwärts mit verbundenen Augen auf dem Drahtseil.
Hier mein momentanes Verhaltensmuster (ich hoffe Rasterfahndungstauglich)
1. Gespendet: ja (etwa die Hälfte dessen was du überwiesen hast, aber an eine Institution, die nur geringste Sätze für die eigene Bürokratie verbraucht und m.E. am schnellsten vor Ort war) Bemerkenswert hier, dass darin ein nicht zu verachtender Teil das wöchentliche Taschengeld meiner Kinder war (auf eigenen Wunsch).
2. Das Rauchen schon im vergangenen Jahr drastisch reduziert, auf eine Packung Zigarillos die Woche (Ersparnis ca. 15 Euro/ Woche)
3. Auto fahre ich schon seit Jahren nicht mehr, dafür die Firmen subventionierte S-Bahn, das Auto wird nur noch für den unvermeidbaren Personenbeförderungsverkehr innerhalb der Familie und den Urlaub genutzt ( < 7000 km/anno)

Das viele Geld, das am Ende des Monats dann noch übrig bleibt, muß ich leider aber der Bank überweisen, damit die Familie sich auch weiterhin über das Häuschen im Grünen freuen darf. Damit erhalte ich hoffentlich mindestens einen Arbeitsplatz im Finanzdienstleistungs-Sektor ...

Ulf, 11.1.2005 um 7:45 h:

Vorbildlich! Aus dem Blickwinkel des gesunden Menschenverstandes. Auch wenn man dir natürlich vorwerfen muss, dass du nicht alle Möglichkeiten nutzt, um zur Stabilisierung der deutschen Wirtschaft beizutragen =;oþ

van, 11.1.2005 um 16:17 h:

wir waren so frei, die beine geschlossen zu halten, was heissen soll: sowohl als auch..

allerdings glaube ich kaum, dass sich staat & industrie an den 8,99 für das jahresendpäckerl raketen dumm & dämlich verdient haben..

Christian, 11.1.2005 um 18:22 h:

Die 8,99 von van ringen mir nun doch noch einen Kommentar ab, entspricht doch der Betrag fast dem H IV Tagesbedarf West eines in Bedarfsgemeinschaft lebenden, für die Dinge des Lebens, ohne Miete und Heizung. Bei 2,5 Mio Antragstellern plus versteckten x, eben in Gemeinschaft lebender, eine bedrückend hohe Kaufkraft für die deutsche Wirtschaft, aber immerhin geschenkt...fast. Dafür kann ich zB 1/2 Haarschnitt bekommen, oder 10 min eines Klempners oder sogar ein paar Sekunden eines Informatikers. Dabei vergleiche ich immer noch Tagesbedarf mit anderen Stundenlöhnen...eine müßige Debatte mit ungleichen Voraussetzungen.

Ulf, 11.1.2005 um 20:28 h:

Neun Euro hin, neun Euro her. Haarschnitt hin, Tagesbedarf her. Erst die Masse machts. Die besagten knapp 40.000 deutschen Haushalte haben sicher Böller im Wert von ein paar hunderttausend Euronen pulverisiert. Die Ausgangsfragen, die ich mir (und euch) stellte, lauteten: Dürfen ich, du, er, sie, es, wir und ihr es uns leisten, Geld in Verbrauchsartikel zu stecken, deren Nutzen zweifelhaft ist? Forderte nicht unser Sinn für Rücksicht- und Anteilnahme Zurückhaltung beim Konsum und ein Ummümzen in gemeinnützige Ausgaben?

Was aber sind »gemeinnützige Ausgaben«? Etwa nicht die Unterstützung von Arbeitsplätzen bei Feuerwerkern oder an Tankstellen? Und wo muss der Zweifel am Nutzen einer Investition beginnen? Beim Feuerwerk? Oder beim Autofahren? Ich weiß es nicht.

tempa, 12.1.2005 um 0:55 h:

Ich hol die Stundenlöhne noch einmal in die Runde. Fragt sich doch gerade bei dem jährlichen Geknalle, wer hier wen unterstützt.

In gleichem Maße gilt dies beim Autofahren. Nicht dass ich nun dafür plädiere nur noch mit deutschem Raps- und Nordseeöl ... und ich glaube Hessen ist das deutsche Texas ... also sich rein auf heimische Konsumprodukte zu kaufen.

Aber gerade Böller führen Devisen ja massiv in die Region, die in unmittelbarer Nachbarschaft, bzw. direkt betroffen war.

Spenden statt böllern war ja wohl ein egoistischer Appell von Menschen wie mich, die das geknalle eher nervig als schön finden ... dann doch lieber Kommunenweit einen professionellen Feuerwerker engagieren und ein wirklich berauschendes Himmelkunstwerk erzeugen, als alljährlich drei Tage und länger von nervenden kleinen Kröten mit Krachern behelligt zu werden und mitternächtlich verteilt über die Stadt/Gemeinde olle bunte Lichtpünktchen zu verteilen.

Freude ist also recht Subjektiv. Was das Rauchen anbelangt so kommt die gesundheitliche Bedrohung für die unmittelbare Umgebung zur Belästigung und beim Autofahren sagt die Bilanz jährlicher Unfallstatistiken nur allzu deutlich, dass es ein recht kurzes und einseitiges Vergnügen sein kann.

Die Belastung der Gesellschaft gegenüber dem Nutzen für die Gesellschaft misst sich nicht nur in Geldkreisläufen, wobei derer mittlerweile so komplex sind, dass man Mühe hat direkte Bezüge herzustellen. Wird nicht der chinesische Funktionär sich einen deutschen Daimler leisten?

Also der Böller nicht der Region dort sondern wieder der heimischen Wirtschaft hier stützen. Hmmmm? Andererseits ... wieviel von den Innerreien eines Daimlers sind noch deutsch? Also unterstützt der Böller Osteuropa, das so massiv den deutschen Arbeitsmarkt bedroht?

Einmal von der ersten Hilfe abgesehen? Wieviel Hilfe braucht eine Region, die fest in den Händen der Tourismusbranche ist? Es wurde ein extrem großer Küstenstreifen verwüstet und die Zahl der Toten ist erschreckend, warum aber glauben wir, dass die Regionen sich nicht selbst helfen können?

In wie weit gehen wir einer durchstrukturierten institutionalisierten Hilfsindustrie auf den Leim? Es gibt Studien, die belegen, dass viele Bauern in angerenzenden Dürreregionen gegen die Hilfslieferungen mit ihren Geschenken nicht anstinken konnten und man den Bauern buchstäblich die Lebensgrundlage entzog. Es wurde nicht mehr angebaut, weil der Markt von Hilfslieferungen besetzt wurde. Was wäre in manchen Regionen eine echte Hilfe gewesen? Jene Regionen die ihr spärliches BIP für Kreditzinsen aufwenden müssen ... eben Schuldenerlass ... wie könnte man diesen Regionen helfen? Konsum von Waren, die diesen Regionen einen echten komparativen Vorteil brächten.

Statt einen Spagat zu machen, warum nicht einfach ein paar geschickte Drehungen um hier und da einen Perspektivwechsel vorzunehmen und weitere Aspekte zu prüfen.

Kristof, 12.1.2005 um 7:12 h:

Gähn.

Ulf, 12.1.2005 um 7:13 h:

Der Gedanke an eine »institutionalisierte Hilfsindustrie« macht die Entscheidung für oder gegen Alternativen zu sinnlosem Konsum auch nicht gerade einfacher. Statt Asienspenden also lieber ein Scheinchen für den Kerl unter der Brücke? Think global, act local? — (Moin, Kristof!)

tempa, 12.1.2005 um 13:02 h:

Weiß ich nicht, ob es der Schein für den Kerl unter der Brücke ist. Was bringt einen auf die Idee, dass der verschenkte Schein dem Kerl unter der Brücke hilt?

Der Schein macht ein gutes Gewissen, aber ist nicht in einer "Leistungsgesellschaft" in der Geben und Nehmen ein Überlebensprinzip. Muss ich nicht in irgendeiner Form etwas beisteuern ... oder anders gesagt, darf ich nicht verlangen, dass ich auch einen Vorteil habe, wenn ich von meinem Erwirtschafteten etwas abgebe.

Vielleicht kann man ja den Penner fragen, ob er einen guten Witz erzählen könne und bereit ist, dieses zu tun, oder ob er interessiert ist für 20Märker die Stunde den Garten umzugraben ... oder oder oder ... also kein Almosen, sondern einen Jobofferte und die Perspektive trotz Suff und Unzuverlässigkeit für sich selbst zu sorgen.

Das hat auch etwas mit Menschenwürde zu tun.

Und warum nicht im fair Trade Waren einkaufen, die gezielt schwache Regionen stützen. Einen Teil des eigenen Budgets bewusst so steuern, dass es sich ausgleichend auswirkt.

Hochgerechnet auf die Bevölkerung müsste das ganz ordentliche Geldströme ergeben. Nun noch ein wenig PR beigemengt, wie z.B. an der Supermarktkasse jedem der es nicht sehen will das fair Trade Label zeigen und der Kassiererin ein besonders dickes Lob aussprechen, dass sich der Supermarkt daran beteiligt. Beim regionalen Handwerker kleine Schränkchen für Präsente oder das eigene Kleinod machen lassen, statt bei der großen Möbelkette ... 1. wird so ein selbstgeplantes Werk mit viel einigem Macher-Stolz betrachtet und wenn mehr einen Teil ihres Budget bewusst dem Handwerk zufließen lassen, kann dieser sogar wieder einen Stift ausbilden und neben den Industriejobs auch immer mal wieder etwas machen, das man sich als kleiner Bub einmal vorstellte, dass den Beruf ausmache.

Wir sind eine vernetzte Welt und so ein bischen Idealismus gelebt und bewusst Geld gelenkt sollte schon etwas bewirken und kann mit allerlei unterschiedlichem Vergnügen kombiniert werden. So wie der Bau der Harfe ein besonderes Vergnügen war.

Ulf, 12.1.2005 um 19:37 h:

Almosen, Spenden, Geldgeschenke nenne das wie du möchtest sehe ich nicht als Fahrschein in Richtung reines Gewissen. Ich frage mich durchaus, wie ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln anderen schlicht und einfach unter die Arme greifen kann. So sehe ich es zum Beispiel als Verpflichtung an, bei World Vision ein Patenkind in Bolivien und dessen Dorfgemeinschaft finanziell zu unterstützen. Ich habe auch keine große Lust, den Arbeitgeber zu markieren und wem auch immer Gegenleistung für Geldspenden abzufordern; ich will mir vom »Brückenkerl« nicht den Garten jäten lassen.

Den Vorschlag, etwa mittels bewusster Konsumsteuerung (Stichwort Fair Trade) Akzente zu setzen, halte ich für eine wertvolle Anregung.

Wolfgang Flamme [@], 13.1.2005 um 2:34 h:

@andreas:

'firmensubventionierte S-Bahn'?

Aha, verstehe. Zahlt der Vorstand aus eigener Tasche. Vorbildlich. Du Glückskind.

van, 13.1.2005 um 7:21 h:

vielleicht hat's ja schon beim kauf der weihnachtstanne angefangen, Ulf, aber da gab's ja noch nicht so viel wasser über land.. soll überspitzt heissen: natürlich könnte ich mich auch täglich von einem kochbeutel gebuttertem reis ernähren, (sättigt, der rest entspräche luxus, so lange es irgendwo auf der welt jemanden gibt, der den rest meiner finanziellen mittel dringender als ich benötigt..)

& in gemäßigterer form: nein, man muss nicht alles in frage stellen, was man privat gerne oder traditionell tut & keinen offensichtlichen sinn hat, nur weil der weltfrieden noch nicht existiert oder naturkatastrophen eintreten..

Christian, 13.1.2005 um 10:08 h:

Alles muss man nicht in Frage stellen und schon gar nicht dauerhaft, aber mal nach der Sinnhaftigkeit zu fragen ist schon rechtens. Den Weihnachtsbaum vom Bauern um die Ecke ist besser als einen mit tausenden von Kilometern auf dem Buckel. Kaffee trinke ich aber lieber von weit her. Obst muß ich nicht zu jeder Jahreszeit an jedem Ort haben und Gen-Mais aus Amerika nicht im Argentinischen Steak. Wenn gleiche Bedingungen im Wettbewerb der Hersteller und Auslieferer herrschen würden, wäre vieles nicht bezahlbar, eben unökologisch. Die Grünen sind da mal wieder auf dem richtigen Weg und ich bewundere sie dafür. Leider sitze ich jedoch vor dem Nadelöhr am Elbtunnel und warte vergebens auf eine Partei im SH Wahlkampf, die die A20 weiterbauen will.
In diesem Sinne
Weltfrieden
PS: Die Spendenbereitschaft empfinde ich nicht als so überragend, wie sie dargestellt wird, so ist zwar das Aufkommen größer als bei der Elbeflut, doch die Anzahl der Betroffenen ist doch wohl auch wesentlich höher und eben nicht versichert. Also kein Grund zur Freude!

Wolfgang Flamme [@], 13.1.2005 um 18:33 h:

@andreas:

'firmensubventionierte S-Bahn'?

Aha, verstehe. Zahlt der Vorstand aus eigener Tasche. Vorbildlich. Du Glückskind.

tempa, 15.1.2005 um 13:37 h:

Also den Penner als Arbeitnehmer abzulehnen, ist der Penner gewohnt. Das trägt in der Regel zu seinem Selbstbewusstsein bei, wobei einen bestimmten Betrag erbetteln, sicherlich auch ein befriedigender Verdienst und eine harte Arbeit ist.

Was mich stört ist der Wort "aufspielen". Das kann man so betrachten. Ich persönlich konnte noch nie Almosen leiden und gehöre zu den Menschen, die ein Problem haben, mit dem sich helfen lassen. Ich kenne viele Wege den Ausgleich herzustellen.

Es wäre schade, wenn mein Appell rüberkam, als solle man den Penner, wie einen Tanzbären auf Trab bringen. Meine Erfahrung ist, dass ein wenig Beachtung der Fähigkeiten und Möglichkeiten sich meist stärkend auswirkt. Zur Beachtung zählt ein angemessener Lohn. Was angemessen ist, bestimmt der Markt und der Konsument. Es ist dabei egal, wohin das Geld fließt ob lokal oder global. Je ausgewogener die Verhältnisse desto besser für die Gemeinschaft insgesamt.

Das war mein Gedanke dabei.

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