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Donnerstag, 3.3.2005

Ogg Vorbis?

Audio-Komprimierung von Xiph.Org

Nach der länglichen Debatte über MP3-Komprimierung vom Montag widerstehe ich dem Verlangen, mich vorschnell für einen Standard zur Bestückung meiner MusiKiste zu entscheiden. Zwar ist MP3 derzeit ohne Frage das Maß aller Dinge. Aber schließlich gibt es auch andere »Codecs« zur Komprimierung von Klang.

Interessant erscheint mir vor allen anderen Kandidaten das Ogg Vorbis Format. Zwei Argumente sprechen für Vorbis: Zum einen handelt es sich um ein sympathisches Open Source Projekt ohne Patente, vergleichbar mit Mozilla im Browserbereich. Zum anderen soll die Klangqualität bei etwa gleicher Dateigröße deutlich besser sein. Bei Heise gab es im September 2002 einen Vergleichstest mit ausufernder Leserdiskussion zum Thema. Was spricht gegen Vorbis? Im Vergleich zu MP3 können deutlich wenigere Player etwas mit der Open-Source-Komprimierung anfangen. Immerhin gehört meine MusiKiste noch zu den Auserwählten. Soll ich also meine Songs in erster Linie einmal für mich alleine auf die Festplatte bannen? Kann ich mich darauf verlassen, dass Ogg Vorbis auch in Zukunft noch eine Rolle spielen wird?

Ich habe zunächst mit einem persönlichen Qualitätstest begonnen, in dem ich eine original von Kauf-CD gezogene WAV-Datei gegen neun verschiedene, komprimierte Versionen antreten lasse. Die Vergleichsergebnisse gibt es in den kommenden Tagen an dieser Stelle. (Bis dahin ermutige ich alle, die zum Thema Audiokomprimierung beitragen können und wollen, ihre Anmerkungen als Kommentare zu hinterlassen.)

Audio-Komprimierung:
Ogg Vorbis?
Emm-Peh-Drei? (28.2.)

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1109829601

Kommentare

Kristof, 3.3.2005 um 9:41 h:

Sollte ich auch mal testen. Leider habe ich an meiner Anlage keinen MP3 - Spieler, und über die Soundkarte in die Anlage zu spielen macht kein Sinn (wenn man vergleichen will).

Entscheidend ist schließlich mein Aldi - MP3 - Spieler im Auto. Wenn der kein Ogg kann, dann ist's für mich gestorben.

Ulf, 3.3.2005 um 20:07 h:

Hm, das Testgelände bereitet auch mir Schwierigkeiten. Die Ohrstöpsel der MusiKiste von iRiver sind derartig mies, dass ich Schwierigkeiten habe, ein WAV-Original von der zugehörigen 56Kb-Fraunhofer-Kompression zu unterscheiden. Na ja, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber die Differenzen waren in der Tat nicht auf Anhieb deutlich.

Werde als nächstes wohl mal versuchen den Player über optisches Kabel mit der Anlage zu verbinden. Und einen besseren Kopfhörer besorgen.

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