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Gedanken, Geschichten, Ansichten und Einsichten. Beinahe ein Journal.


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Donnerstag, 18.8.2005

Ein Sommerrätsel

Wie mag man es verstehen? — Eine Geschichte aus dem Arabischen, eventuell mit Bart. Aber trotzdem so schön, dass wir ein paar Augenblicke über der wundersamen Verteilung verbringen könnten. Deine Auflösung, Anmerkung oder Verwunderung zur vermeintlichen Problematik kannst du gerne in den Kommentaren unterbringen.

Ein Vater vermachte seinen drei Söhnen testamentarisch seine siebzehn Kamele und verfügte, dass der Älteste die Hälfte, der Mittlere ein Drittel und der Jüngste ein Neuntel der Herde erhalten sollte.

Ein Sufti kam des Weges geritten und fand die drei Söhne ratlos und deprimiert. Die Aufteilung des Erbes wollte ihnen nicht gelingen. Hilfsbereit stieg der Sufti vom Kamel, stellte es zu den anderen siebzehn und begann die Tiere aufzuteilen: Der älteste Sohn bekam die Hälfte der nun achtzehn Kamele, also neun; der mittlere ein Drittel, sechs Kamele; der jüngste Sohn bekam ein Neuntel, also zwei Kamele.

Dann stieg der Sufti auf sein eigenes Kamel, das als einziges übrig geblieben war, und ritt in den Sonnenuntergang. (Etwaige Assoziationen zur Harley-Davidson seien unbenommen.)

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1124379165

Kommentare

Claus, 18.8.2005 um 19:29 h:

Offenbar konnte Vattern nicht rechnen.

Fantaszma, 22.8.2005 um 22:04 h:

So ist es, Claus. Das Erbe des rechenschwachen Vaters ist unvollkommen, wie ein jeder Fünftklässler nachvollziehen kann, sofern nicht Pisa-geschädigt: 1/2 + 1/3 + 1/9 = 9/18 + 6/18 + 2/18 = 17/18. Nur mit dem Kamel des Sufti funktioniert die Rechnerei dann wegen der achtzehn Achtzehntel. Gab es da nicht irgendeine ähnliche Geschichte mit DM-Rechnereien? *grübel*

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