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Donnerstag, 24.11.2005

Hannover, Berlin, Zürich

Aus der Reihe »Schicksalswege«

So schnell kann's gehen. Kaum hat der Gerd seine Scharte aus der Wahlnacht ausgebügelt und brav mit Blumenstrauß der neuen Frau Bundeskanzlerin kondoliert, schon ist er weg vom Fenster. Wer versucht, den Ex-Kanzler zu Cyberhause zu besuchen, erlebt eine Überrachung: Gerd ist nicht mehr on-line unter www.gerhard-schroeder.de. Die Genossen haben ihn flugs hinausgeworfen und sich auf seinem Webspace selbst breit gemacht.

Schlorp!Darauf brauchen wir erst mal einen Dujardin. Dat dat so schnell geh'n kann? Aber wahrscheinlich suchen wir dich einfach am falschen Ort, Gerhard. Sicher bist du bereits auf den Webseiten von Ringier untergeschlüpft.

Nein? Auch dort keine Spur von Gerd? Dann wird er wohl noch in der Requisiste sein und sich einen passenden Frack für den Türsteher … äh, Verzeihung: für den Türöffnerjob aussuchen.

Es fehlt eigentlich nur noch die eigene Parfumserie. Calm Hand, Hannover · Berlin · Zürich

Wozu hat's bis jetzt gereicht? Woran erinnern wir uns? — »Hol mir mal 'ne Flasche Bier« und Gerds sehr lobenswerte, standhafte Weigerung gegenüber der Regierung Bush, Deutschland in den Irakkrieg hineinziehen zu lassen.

Gut gemacht, Gerd. Und tschüss. Und Prost. Auf deine Zukunft.

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1132866922

Kommentare

Christian, 25.11.2005 um 10:42 h:

Wie ichs schon sagte, Jetzt geht ein Rock durch Deutschland und alle machen schnell die Taschen zu damit das bisky nicht auch noch verscheubelt wird

Ulf, 26.11.2005 um 20:56 h:

Das mit dem Rock stimmt wohl so nicht ganz. Ich habe die Merkelwürdige bislang immer nur im Hosenanzug gesehen.

Und was wird aus dem »Bundeskanzler a.D.«? Ob er künftig Rock tragen wird, weiß ich nicht; aber zumindest geht er durch – oder fliegt über – Deutschland und pendelt ab 2006 zwischen Berlin und Zürich: Er wird »Berater von Michael Ringier für Fragen der internationalen Politik«, kruscht in seiner Berliner Anwaltskanzlei herum und will »ein Buch über sein Leben schreiben«. (Quelle)

Wenn das nichts ist! So könnte ich mir mein Leben als Frührentner auch vorstellen.

Ulf, 26.11.2005 um 21:04 h:

… obwohl: ich würde wahrscheinlich kein Buch schreiben, sondern eine Website über mein Leben gestalten.

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