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Gedanken, Geschichten, Ansichten und Einsichten. Beinahe ein Journal.


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Montag, 28.1.2008

Neujahrsempfang

Ich mach das jetzt so wie die Bürgermeister in ganz wichtigen Großstädten: Das neue Jahr ist beinahe schon wieder vorbei, erst dann wird zum Neujahrsempfang geladen. Habe mir einfach ein bisschen Zeit gelassen mit dem Befüllen der Sektgläser hier bei mir zu Cyberhause, schließlich gibt es Schaumwein in den Getränkemärkten jetzt endlich im Sonderangebot.

Geniert euch also nicht; wir stoßen zunächst gleich mal an auf Frau Ypsilanti und Herrn Koch.
Kopf an Kopf: Koch und Ypsilanti

Irgendwie freut es mich ja auch ein bisschen für die strahlende Frau Yps, selbst wenn ich sie bis vor Beginn des Wahlkampfes programmatisch gar nicht wahrgenommen hatte. Aber richtig diebisch freuen kann ich mich darüber, dass der verbale Brandstifter links im Bild abgestraft worden ist. Wer von den beiden ab jetzt Hessen regieren wird, ist mir fast egal. Wird sowieso nichts daraus, bei der unvermeidlichen, mühseligen Sitzverteilung im Landtag. Zu beneiden ist der nächste hessische Minipräsi auf keinen Fall, egal wie sie oder er heißen wird.

Das satte Klatschen der Ohrfeige jedoch, das die Wähler Herrn Koch gestern verabreicht haben, das werde ich auch in ein paar Jahren noch genüsslich aus meiner geistigen MP3-Sammlung herauskramen.
Es gibt doch noch genug Hirn auf Erden, das den menschenverachtenden Populismus Herrn Kochs als solchen zu erkennen vermag, und genügend Rückgrat, eine solche Schweinerei nicht ungestraft hinzunehmen.

Es gibt Momente im Leben eines Zugereisten, da möchte man die Hessen küssen.

Weiße Frau, was nun?Genau so wie 2008 in wahlpolitischer Hinsicht begonnen hat, so wünsche ich mir auch das Jahresende: erdrutschartige Verluste auf wertkonservativer Seite. Und auch hier ist es mir beinahe egal, wer nach dem 4. November den unseligen Bushman beerben soll. Hauptsache der nächste US-Präsident heißt Clinton oder Obama. Wobei mich der Name Obama, weiß der Teufel wieso, an wärmende Baumwoll-Skiunterwäsche erinnert. Aber einen solchen Faden Gedanken will ich lieber erst gar nicht weiterspinnen.

Für die zwischen diesen beiden Megawahlen liegenden Wochen und Monate wünsche ich euch allen viel Erfolg und Vergnügen. »Prosit!«, oder »Salut!«, um es in der Sprache des Comandante zu sagen, möge er wachen über das Schicksal der Welt.

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1201540958

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