Leser seit April 2002
Gedanken, Geschichten, Ansichten und Einsichten. Beinahe ein Journal.


Hinweis: Die Gestaltung wurde mit Rücksicht auf unterschiedliche Bildschirmauflösungen und Ausgabemedien, sowie auf sehbehinderte Besucher ausschließlich auf Basis von Cascading Style Sheets realisiert. Da Sie CSS deaktiviert haben, oder einen Browser benutzt, der diese nicht oder nur teilweise umsetzen kann, müssen Sie leider auf Gestalterisches und auf eine besucherfreundlichere Anordnung der einzelnen Abschnitte weit gehend verzichten. Die Textinhalt sind allerdings ohne Einschränkungen auch ohne CSS zugänglich.


Sonntag, 6.4.2008

Zwoa Breddl

... a gfüahriga Schnäh, juchä!

Verehrte Mitleserschaft: Schreiben ist Silber, Schweigen ist Gold. Vor allem dann, wenn man ausnahmsweise nicht etwa nichts zu sagen hat, sondern nichts sagen kann.

Abwedeln auf der Mütze

Es sei denn, man schleppte sein Laptop hinauf auf die Gipfel, wo die Minusgrade dem Akku zweifellos innerhalb von Sekundenbruchteilen den Gar aus machen würden und wo einen die UMTS-Gebühren mehr kosteten als der Skipass für zehn Tage Abwedeln von der Clownsmütze.

Also habe ich mich mich aufs Skifahren konzentriert und darauf, meine Nasenspitze von den Hautfetzen zu befreien, die alpiner Sonnenstrahl trotz täglicher, hochfaktoriger Sonnenmilchtränkung auf meinen Zinken zauberte. Darüber hinaus wurde das familiäre Bankkonto innerhalb der wenigen Tagen erfolgreich auf Null zurückgesetzt, der Ausflug war also in jeder Hinsicht ein durchschlagender Erfolg. Einer Wiederholung in etwa vier bis fünf Jahren steht nichts im Wege. Bis dahin ist mit weiteren urlaubsbedingten Ausfällen an dieser Stelle kaum zu rechnen.

Im Übrigen darf ich vermelden, dass die Österreicher wahrlich radikal sind im Ausmerzen ortographischer Schwächen. Beklagte ich mich vor vier Jahren noch über den ungewöhnlichen Einsatz des Apostrophs in der Gebäudebeschriftung, muss ich heute meine Kritik zurückziehen: Nicht nur die Beschriftung wurde entfernt; nein, die Hinterglemmer rissen das ganze Gebäude ein und errichteten an gleicher Stelle eine Grundschule. Bravo, so geht man mit rechtschreiberischen Hinterwäldlern um! Ich weiß gar nicht, warum wir immer nach Skandinavien schielen wegen Pisa, wo doch das Gute liegt so nah.

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1207513805

Kommentare

Link zu diesem Kommentar Kristof, 7.4.2008 um 13:53 h:

Ach was, Schnee! Ich war schon wieder segeln.

amadea?

Link zu diesem Kommentar amadea [@], 7.4.2008 um 18:48 h:

Ui, die Hinterglemmer. Da werden die Bausünden gleich mit dem Apostroph entfernt. Ich hab lang im Pinzgau gelebt. Und ein rosarotes Gebäude mit Wintergarten schmerzt mehr als so ein kleines Apostroph bei HIASL'S DORFFSCHENKE.

Link zu diesem Kommentar Frau Muschel, 8.4.2008 um 9:19 h:

Na, da biste ja endlich wieder !
Nun wäre aber ein Foto fällig, von dir : halbnackt im Schnee , mit verbrannter Nase ,apres-ski-mässig im Liegestuhl auf der Alm.

Ulf?

Link zu diesem Kommentar Ulf, 8.4.2008 um 22:27 h:

@Kristof: Eissegeln wollt ich auch schon immer mal!

@Amadea: Dem Hiasl hätt' ich sein verfehltes Genitivapostroph schon auch nachgesehen. Aber »Apre's Ski« halte ich für ein äußerst bedenkliche's Entgleiserl. (Rosa Hauswände zeugen allerdings nicht gerade von Spitzengeschmack, da geb ich Dir Recht.)

@Frau Muschel: Von halb nackt kann keinesfalls die Rede sein. Ebensowenig wie von Liegestühlen auf der Alm. Dafür war es viel zu kalt.

Kommentar abgeben: