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Montag, 13.7.2009

Polit·ticker

Berlusconitis

Das sommerlöchrige G8-Treffen im italienischen Trümmerfeld von L'Aquila hat politisch wenig Greifbares ergeben, so heißt es, sei jedoch von weit reichender Einigkeit getragen worden. Fragen nach dem Verhalten gegenüber dem Iran, oder hinsichtlich des Klimaschutzes sollen diskutiert worden sein. Aber die wirkliche Sensation der politischen Gipfelwanderung ist medizinischer Natur und lässt sich präzise in zwei Feststellungen zusammenfassen: 1. Herr Berlusconi ist krank. 2. Sein Leiden ist hoch kontagiös und infiziert innerhalb weniger Tage einen Großteil der Männer, mit denen der jeweilige Wirt in Berührung kommt. Die Wissenschaft spricht bereits offen von Berlusconitis.

Die Symptome des Leidens sind in der Öffentlichkeit einfach zu disgnostiziere. Infizierte erliegen ganz offensichtlich und unsteuerbar den Reizen jugendlicher Zufallsbegegnungen. Die Berlusconitis befällt vorwiegend männliche Personen in deren zweiter Lebenshälfte. »Je oller, je doller!«, wird der Experte Dr. E. Script zitiert.
Die Folgen einer Berlusconitis-Infektion lassen sich rasch erklären. Bereits ergrautes Haupthaar nimmt überraschend wieder die frühere Färbung an, Gesichtsfältchen glätten sich. Weniger erfreulich als diese direkt zu beobachtenden Auswirkungen sind die Langzeitschäden, die der Infizierte erleidet. Bisher haben sich ohne Ausnahme alle Opfer der Krankheit in der Öffentlichkeit über kurz oder lang lächerlich gemacht. Mit zunehmendem Alter steigt zudem das Infarktrisiko unproportional stark an. Unabhängig vom Alter des Patienten wächst die Gefahr verbaler, sozialer und sogar körperlicher Attacken durch den jeweiligen Ehe- oder Lebenspartner.

Indiz für G8-Infektion in L'Aquila: Die Herren Berlusconi, Sarkozy, Medwedew, Obama und Bingguo

Dieses Szenenfoto vom G8-Treffen in L'Aquila begründete den Anfangsverdacht der Mediziner. Dass Silvio Berlusconi sein Leiden weitergegeben haben muss, ergibt sich aus einem zweiten Schnappschuss seiner Bildnachbarn Sarkozy und Obama,

Mayora Tavares' Hinterteil verrät Infektion Obamas und Sarkozys

die beide kurz darauf von Sicherheitskräften gerade noch daran gehindert werden konnten, sich coram publico auf eine sechzehnjährige Brasilianerin zu stürzen.

Möglicherweise sollte man Frau Swetlana Medwedewa einen Sicherheitshinweis geben. Ihr Ehemann, auf dem ersten Bild zwischen dem französischen und dem US-Präsidenten stehend, sollte vorsichtshalber unter Quarantäne gestellt werden. Untersuchungen zur historischen Ausbreitung der Krankheit laufen längst: Erste Vermutungen erhärten sich, nach denen Berlusconi bereits 1994, kurz nach seinem ersten Parlamentswahlsieg den damaligen US-Präsidenten Bill »Oralewinski« Clinton angesteckt haben soll.
 

Mit dieser Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse vom Gipfeltreffen der Gruppe der Acht verabschiede ich meine Leser ins politische Sommerloch 2009. Und passt mir auf die Frau Merkel auf. Nicht dass die womöglich da unten im welschen Land auch ein paar Tröpfchen Berlusconitis aufgeschnappt hat.

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1247490455

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