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Montag, 15.11.2010

E-Leserei

¡Ojo! - Oyo - ¡Oye! - Oje?

Dank mehrfacher Bitten weniger Passanten und weil ich auch wieder mal Lust auf Selbstgeschriebenes habe, melde ich mich hiermit zurück an die Textfront. Und einen offiziellen Aufhänger habe ich auch im Gepäck: Man hat mich gebeten, über meine Erfahrungen mit einem neuen E-Book-Reader zu schreiben, dem Oyo, der neuerdings in den Filialen bei Thalia zum Verkauf bereit steht.

Also nicht lange um den heißen Brei herum geredet, sondern das Ding gleich mal in die Linse gehalten. So sieht also der Oyo von hinten aus. Von hinten? Ich fange mit dieser Darstellung deshalb an, weil mir der Apparillo von dieser Seite am besten gefällt.
 
Die Rückseite des Oyo E-Book-Readers: Resettaste oben rechts!

Nicht dass die Vorderseite hässlich wäre; zumindest nicht hässlicher als die anderer E-Book-Reader. Aber die Rückseite hat was. Sie ist mit einer hellgrauen Gummierung überzogen, die echt handschmeichlerisch daherkommt. Ich fasse den Oyo gerne an, er liegt mit seinem Gummirücken angenehm trocken und kühl, aber nicht kalt in der Hand. Außerdem verrät uns die Geräterückseite auch noch ein paar Geheimnisse: Der Aldi-Lieferant Medion hat das Teil scheinbar im Auftrag der Bücherhändler bei Thalia gebaut. Darüber hinaus wissen wir jetzt, dass der Oyo die europäische Zulassung besitzt und einen Ladestrom von maximal 1 Ampere bei 5 Volt verschlingt.

Das finde ich prima: also nicht, dass dieser Oyo so gierig oder so sparsam wäre, sondern vielmehr dass sein Ladegerät, das praktischer Weise einen USB-Stecker aufweist, mit diesen Standardwerten auch zum Laden meines Mobiltelefons herhalten kann. Dessen Ladeknubbel habe ich nämlich leider verloren. Ja, ich weiß natürlich, dass man das nicht machen soll; steht ja sogar in Mikroschrift auf der Rückseites des Oyo drauf. Für jedes Gerätchen gibts ein eigenes Käbelchen mit besonderem Steckerchen; und wir machen alles kaputt, wenn wir hier ungeprüft durchtauschen.
Aber mal ehrlich, wer schafft das schon durchgängig in unserer batteriegepufferten Gegenwart? Ich zum Beispiel bin derzeit zwangsweise rückverpflichtet worden auf Nassrasur, seit Sohn 2.0 das Kabel meines Elektrorasierers verloren hat. Fragen Sie nicht: Ich weiß auch nicht, wie oder warum man ein schwarzes 50-Zentimeter-Spiralkabel mitten im geschlossenen Badezimmer verlieren kann. Vielleicht sind ja jetzt bei den Kids Spiralkabel als Gürtel für die Halbmasthosen angesagt? Ich muss das mal prüfen.
Mein nächster Rasierer hat auf jeden Fall ein USB-Ladekabel, damit ich ihn über den Oyo-Trafo aufladen kann. Sowas muss es doch geben!
 

Bevor wir uns nun von der Rückseite des Oyo auf seine Vorderseite begeben, muss noch ein Outing zu den Rahmenbedingungen der E-Leserei verkündet werden:
Seit vierzig Jahren bin ich Bücherwurm und türme seither Regalmeter um Regalmeter voll Papierwälzer auf. Auch wenn ich mich von Zeit zu Zeit von einigen der weniger interessanten Bücher trenne, wächst meine Bibliothek von Monat zu Monat weiter an. Gehe ich zu weit, wenn ich behaupte, Bücher aus bedrucktem Papier seien meine Leidenschaft? Vermutlich nicht. Meinen Testbericht zum Oyo sollte man oder frau also immer unter der Prämissen lesen, dass ich angefixter Papierfreak im Endstadium bin.

Die geschätzte Andrea Diener hat bereits ein aktuelles Urteil über einige der verfügbaren E-Book-Reader abgegeben, unter anderem über den Oyo. Und mit dieser Warnung in den Ohren wenden wir uns nun endlich – Gott sei's getrommelt und gepfiffen! – der Vorderseites des Thalia-Lesegerätes zu:

Oyos Plaste und Elaste »

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1289815201

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