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Dienstag, 16.11.2010

E-Leserei

Oyos Plaste und Elaste

« ¡Ojo! - Oyo - ¡Oye! - Oje!

Im ersten Teil des Tests hatten wir uns im Detail mit der äußerst attraktiven Rückseite des E-Book-Readers Oyo von Thalia beschäftigt. Jetzt drehe ich das Teil mal um, damit Ihr auch einen Blick auf die Vorderseite werfen könnt.
 
Oyo ausgeschaltetOyo im Standby-Modus

Im ausgeschalteten Zustand sieht Oyo aus wie auf der linken Abbildung. Mitten auf dem Bildschirm prangt sein Name im dezenten Grauton. Man muss übrigens nicht befürchten, dass sich der Schriftzug dauerhaft auf dem Bildschirm einbrennt, da es sich nicht um einen Flüssigkristallbildschirm (LCD) handelt, sondern um eine Variante des sogenannten Elektronischen Papiers.

Das Bild auf der rechten Seite habe ich übrigens nicht selbst gekrizzelt; vielmehr zeigt es den Bildschirm im Standby-Betrieb. Was Standby hinsichtlich des Energieverbrauches bedeutet, ist der Bedienungsanleitung leider nicht zu entnehmen. Aber offensichtlich wird zumindest der Touch-Screen deaktiviert, so dass man das Ding nur durch einen Klick auf den Ein/Aus-Knopf wieder anwerfen kann. Der Knopf sitzt übrigens rechts oben in der Ecke (siehe Pfeilchen auf dem Display, das Medion dort platziert hat, damit auch jeder Depp User den Leser zum Laufen bringt) und ist das erste von vier beweglichen Bedienelementen des Oyo.

Unter dem Ein/Aus-Schalter findet sich die Home-Taste, die einen aus jeder Leserlage auf den Startbildschirm zurückführt, darunter eine Taste zum Rückwärts- und die größte Taste zum Vorwärtsblättern. Alle vier Tasten sind untereinander auf der rechten Rahmenseite angeordnet, haben einen gut spürbaren Druckpunkt und machen einen soliden Eindruck. Mal sehen, wie lange die Nächste-Seite-Taste mein Herumgedrücke aushält. Der gesamte Rahmen auf der Vorderseite ist weiß eingefärbt, beziehungsweise weiß eben nicht gefärbt, und man weiß nicht so recht, was man davon halten soll: Ist die Farbgebung eine Reverenz an Apple-Produkte? Oder einfach immer noch Zeitgeist? Oder irgendwas Jungfräuliches?
Jedenfalls ist das Plastik des Gehäuses aufgeraut, nicht glatt. Das hat zumindest die Vorteile, dass Fingerabdrücke nicht auffallen und dass man den Rahmen des Oyo wenigstens als Raum für Bleistiftnotizen nutzen kann. Dann fällt womöglich auch das Thalia-Logo am unteren Rand nicht mehr so auf. Aber mal im Ernst: An der rauen Oberfläche bleibt durchaus so einiges haften. Wir werden ja sehen, wie der Oyo nach ein paar Lesern und Büchern aussehen wird.

Ich habe da übrigens meinen Spezialtester für zerstörende Funktionsprüfungen im Hause. Bei Sohn 2.0 hat noch kein technisches Produkt länger als ein Jahr durchgehalten; Mobiltelefone, Kameras, Fernbedienungen, MP3-Player und Modellflieger sterben in seinen Händen zuverlässig stets frühe Tode. Aber bevor er den Oyo in die Finger bekommt, will ich wenigstens einen Roman auf dem Ding von vorne bis hinten durchlesen.

Um bis dahin die Überlebenschancen von Rahmen und Bildschirm zu erhöhen, habe ich das Ding in Neopren gekleidet. Zwar habe ich nicht vor, den Oyo auf Tauchkurs zu schicken und auch Windsurfen muss noch nicht sein. Aber was bekommt man heutzutage denn anderes zum Schutz technischer Geräte, die immer am Mann sind wie Mobiltelefone, Netbooks, Tablet-PCs und eben E-Book-Reader? Gestrickte Socken oder Neopren! Ist doch wahr, oder?
Die Tauchsocke für den Oyo ist reißverschlusslos mit einer Kapuze, die ebenfalls Oyo heißt; schick, aber mit Gefrickle verbunden, wenn man die Kappe über das Gerät ziehen will. (Ich bitte übrigens in diesem Zusammenhang darum, in den Kommentaren auf Bedienungsanleitungen für Kondome zu verzichten.)

Oyo im NeoprenanzugOyo mit Bildschirmschoner

Wenn man das Lesegerät nach einiger Zeit aus der Socke entnimmt, zum Beispiel um weiterzulesen, befinden sich erstaunlicherweise kryptische Zeichen auf seinem Bildschirm. Ich vermute, dass dieser Zustand etwas mit dem Energiesparmodus zu tun hat, den man in den Eigenschaften aktivieren und deaktivieren kann. Was im Sparmodus abgeklemmt wird, bleibt Geheimnis von Medion und Thalia; nach einem Tipp auf den Touchscreen ist schnell wieder alles beim alten und der Leser landet dort, wo er seinen Oyo zuletzt verlassen hatte.
Die Warteschleife auf Berührung oder Tastendruck, die im Standby nicht funktioniert, scheint beim Energiesparen weiterhin vor sich hin zu rödeln.

Apropos rödeln und Energie: Im nächsten Testkapitel gibt es dann Beobachtungen zu Batterieverbrauch und Bedienablauf. Demnächst in diesem Theater

UB

Link mich: http://www.e-script.de/?p=1289887201

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