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	<title>E-Script</title>
	<link>http://www.e-script.de/</link>
	<description>Gedanken, Geschichten, Ansichten und Einsichten. Beinahe ein Journal.</description>
	<dc:language>de</dc:language>

	<dc:creator>ub@e-script.de</dc:creator>
	<dc:rights>Copyright 2012</dc:rights>
	<dc:date>Mon, 06 Feb 2012 12:33:22 +0100</dc:date>
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	<item>
		<title>Tschüs?</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1328519515</link>
		<description>Wie der Spiegel berichtet, sollen niederbayerische Schüler künftig statt Tschüs die Grußformel Grüß Gott verwenden. Im Artikel heißt es, die Rektorin erkläre »ihre Schule zur ›Tschüs- und Hallo-freien Zone‹ - die beiden Wörter seien unhöflich. Recht so, meint ein Dialektpfleger, Tschüs tue in den Ohren weh.«

INRI oder Kopftuch, Grüß Gott oder Tschüs: dazu hat natürlich jeder seine sehr fundierte, aber trotzdem subjektive Meinung. Vielleicht hilft es den Passauern, wenn sie sich an einen Bedeutungsvergleich der beiden Grußformeln machen? [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Mon, 06 Feb 2012 10:11:55 +0100</dc:date>
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	<item>
		<title>Zum Tod von Manuel Fraga</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1326819601</link>
		<description>Manuel Fraga begann seine politische Karriere 1951, als er während der Diktatur Francos Minister für Information und Tourismus und später zum spanischen Botschafter in London ernannt wurde.
 


In der ersten freien Regierung unter der Regentschaft von Juan Carlos I ernannte ihn Präsident Carlos Arias Navarro zum Innenminister. Im Jahre 1976 gründete er die Partei Alianza Popular und arbeitete als einer der sieben Begründer an der spanischen Verfassung. Jahre danach wurde die AP in die heutige Partido Popular (PP) umgewandelt: Fraga machte Platz für den späteren Präsidenten José María Aznar.
 


Zwischen 1990 und 2005 stand Manuel Fraga der Xunta de Galicia als Ministerpräsident vor, seit 1990 war er Ehrenpräsident der PP und seit 2006 Senator im galizischen Parlament.

~

Natürlich polarisiert ein Politiker wie Fraga, der seine Machtposition aus der Franco-Diktatur in die Demokratie hinüberrettete, ungemein. Dies gilt nicht zuletzt deshalb, weil Fraga noch nach der Wende als Innenminister frankistische Splittertruppen innerhalb der Staatspolizei unterstützte, die weiterhin mit Gewalt und Terror für Angst und Schrecken sorgten. Viele Spanier warfen Fraga auch in den letzten Jahren noch seine dunkle Vergangenheit vor.
Als Fraga 1969 den Verdienstorden der BRD verliehen bekam, gab der damalige Chef der Frankfurter Rundschau, Karl Gerold, aus Protest sein Bundesverdienstkreuz zurück. [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Tue, 17 Jan 2012 18:00:01 +0100</dc:date>
	</item>

	<item>
		<title>Blaue Salamander?</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1326143195</link>
		<description>Was dem deutschen Michel seine GfdS, das ist dem Spanier das Instituto Cervantes. Na ja, zumindest in Hinsicht auf die Wahl der Wörter des Jahres. Anlässlich des »Día E«, des Tages der spanischen Sprache, zu dem das Cervantesinstitut in 2011 zum dritten Mal aufgerufen hat, haben einige tausend Leute ihr spanisches Lieblingswort gekürt.

Siegreich hervorgegangen aus dieser Abstimmung ist der Vorschlag von Gael García Bernal, eines mexikanischen Schauspielers: »Querétaro« ist zwar nicht im Wörterbuch der Königlichen Spanischen Akademie enthalten, erhielt aber immerhin 5.849 internette Stimmen vor den Verfolgern »gracias«, »sueño« und »libertad«. [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Mon, 09 Jan 2012 22:06:35 +0100</dc:date>
	</item>

	<item>
		<title>Frohes Fest y ¡feliz año nuevo!</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1324645526</link>
		<description>Ich wünsche allen Lesern und digitalen Passanten ein paar schöne Feiertage. Auf dass Ihr gut hinüber kommen möget; darauf ein Prost! — ¡Salut!

Der Trinkspruch heißt auf spanisch brindis und ist südlich der Pyrenäen genau so unabdingbar bei jeder Art von Feier wie bei uns Nordlichtern. [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Fri, 23 Dec 2011 14:05:26 +0100</dc:date>
	</item>

	<item>
		<title>Nur Fußball ...</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1324015201</link>
		<description>Mit Mühe – oder soll ich sagen: zähneknirschend – haben wir uns daran gewöhnt, dass die Fußballstadien unserer Kindheit auf einmal nicht mehr so heißen dürfen wie früher. Die Frankfurter Eintracht spielt nicht mehr im Waldstadion sondern in der Commerzbank Arena, Schalke kickt nicht mehr "auf Schalke" sondern in der Veltins-Arena, und die Bayern sind (schlau wie immer) noch vor der Umbenennung des Münchener Olympiastadions rasch umgezogen ins Eigenheim, das von vorn herein Allianz Arena heißen sollte.

Kommerz aller Orten. Von den übelsten Sorten. Ich meine, wie soll eine Fußballmannschaft auch den Klassenerhalt schaffen, wenn sie in einer "Commerzbank Arena" auflaufen muss. Das muss doch demoralisieren, oder?

Aber: Es geht noch schlimmer. In Spanien hat die zweitgrößte Bank des Landes nicht nur ein Stadion aufgekauft sondern gleich die ganze Erste Liga. Aus der berühmten »Primera División« ist die Liga BBVA geworden, die Liga der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria.
BBVA und Commerzbank spielen übrigens banktechnisch gesehen durchaus in der gleichen Liga; die BBVA hat zwar deutlich mehr Kunden, dafür aber eine geringere Bilanzsumme als die Commerzbank. Aber so richtig gut geht es derzeit beiden Instituten ja nicht.

Stellt Euch also schon mal drauf ein: In ein paar Jahren gucken wir nicht mehr Bundes- sondern die ehrlichere Commerzbankliga und lamentieren dann gemeinsam mit den spanischen Fans über die guten alten Zeiten. [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Fri, 16 Dec 2011 07:00:01 +0100</dc:date>
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	<item>
		<title>Spanisch Ostfriesland</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1323878062</link>
		<description>Im Schulalter waren wir alle ganz verrückt nach Ostfriesenwitzen: »Warum nehmen Ostfriesen beim Zubettgehen einen Stein und ein Streichholz mit?« — Dieser Witz hat einen Bart wie der Stadthauptmann von Braunau am Inn, aber immerhin erinnere ich mich auch noch nach vier Jahrzehnten an ihn.

In Spanien gibt es auch ein Ostfriesland, die spanischen Ostfriesen leben an der Atlantikküste. Was bei uns die Ostfriesenwitze, das sind in Spanien die chistes de Lepe. Die spanischen Ostfriesen, die Leperos, leben in einem Städtchen mit 27.000 Einwohnern nordwestlich der Mittelmeerdurchfahrt von Gibraltar. Ihre Vorfahren haben bereits an den Entdeckungsfahrten zum amerikanischen Kontinent teilgenommen; der Lepero Rodrigo de Triana soll der erste gewesen sein, der damals Land in Sicht vermeldete.
 
Größere Kartenansicht

Nichts hat es Ihnen genützt, den Leperos. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sind sie heute Opfer spanischer Witzelsucht: »¿Por qué los de Lepe llevan una bañera encima de la ambulancia?« — »Para llevar la sirena.« [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Wed, 14 Dec 2011 16:54:22 +0100</dc:date>
	</item>

	<item>
		<title>Das Parlament von Herrn Rajoy</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1323689944</link>
		<description>Drei Wochen ist es jetzt her, seit Spanien den regierenden Sozialisten um Herrn Zapatero einen Denkzettel verpasst haben und den konservativen Herrn Rajoy als künftigen Regierungschef gewählt haben. Die Zusammensetzung seiner neuen Regierung verschweigt Mariano Rajoy bislang noch immer. Also stelle ich zunächst einmal die Sitzverteilung im Parlament zusammen, wie ich sie letzthin im Netz gefunden habe.


 
ParteiStimmenanteilMandateP.P.44,62%186P.S.O.E.28,73%110CiU4,17%16I.U.-LV6,92%11AMAIUR1,37%7UPyD4,69%5EAJ-PNV1,33%5ESQUERRA1,05%3BNG0,75%2CC-NC-PNC0,59%2COMPROMÍS-Q0,51%1FAC0,40%1GBAI0,17%1Quelle: elecciones.mir.es/generales2011/
 

Klar zu erkennen: Die zwei Volksparteien, die Partido Popular um Mariano Rajoy und die Partido Socialista Obrero Español um den Vorsitzenden Manuel Chaves und den gescheiterten Präsidentschaftskandidaten Alfredo Rubalcaba, sowie die katalanische Convergència i Unió unter ihrem Vorsitzenden Artur Mas (durchaus vergleichbar mit der bayerischen CSU) und die gemeinsame Liste der Izquierda Unida (Vereinigten Linken) und Los Verdes (der Grünen) teilen sich 323 der insgesamt 350 Sitze. [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Mon, 12 Dec 2011 12:39:04 +0100</dc:date>
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	<item>
		<title>Kulturgut Wein</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1322463601</link>
		<description>Über Jahrzehnte hinweg hatte ich ja die französische Nation für die Hüter der europäischen Kultur gehalten; Aufgabe, die die Franzmänner einst von den ursprünglichen Gralshütern kultureller Essenzen, den Reyes Católicos, den katholischen Königen Isabel und Fernando, die einst das Beste der maurischen Kultur und des romanischen Europas destilliert und vermischt hatten.

Auf einen Schlag wurde ich nun desillusioniert. Und das liegt nicht an Sarko oder DSK oder an der Unmöglichkeit der spanischen Regierungswahl mit dem unsäglichen Mariano Rajoy als Nachfolger der besagten Könige. Vielmehr wurde ich gestern Abend von einem Mitbringsel eines Gastes aus Vive-La-France derart konsterniert, dass ich an den Grundfesten unseres kulturellen Bollwerkes gegen schlechten Geschmack und die Abgründe menschlicher Habgier zweifeln muss:
 
 [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Mon, 28 Nov 2011 08:00:01 +0100</dc:date>
	</item>

	<item>
		<title>Spaniens neue Regierung</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1321787434</link>
		<description>Seit neun Uhr, heute Vormittag, sind Spaniens Bürger aufgerufen, an den Wahlurnen über ihre politische Zukunft abzustimmen. Der Sozialdemokrat José Zapatero gibt vier Monate vor der Zeit auf. In einem Klima brennender finanzpolitischer und wirtschaftlicher Probleme hat er einen Großteil des Vertrauens verloren; der Staat steuert auf die Pleite zu, die Arbeitslosenquote hat die 20%-Marke überschritten. [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Sun, 20 Nov 2011 12:10:34 +0100</dc:date>
	</item>

	<item>
		<title>Oyos Elektropapier</title>
		<link>http://www.e-script.de/?p=1290063601</link>
		<description>In den beiden ersten Texten über die E-Leserei habe ich versucht, Euch Äußerlichkeiten des Oyo nahe zu bringen: Vanitas vanitatum! Hier gehen wir nun im wahrsten Sinn des Wortes ins Eingemachte. Was geht ab im E-Book-Reader der Thalia-Buchhändler, wenn wir auf ihm herumtippen? Ich beginne die oyosche Nabelschau mit leerem Akku:
 


Zwischen der Abbildung ganz links und der auf der rechten Seite liegen eine Stunde und vierzig Minuten. So lange hat der Oyo gebraucht, um nach dem Abschalten wegen leeren Akkus wieder auf volle Ladung zu kommen. Wer die Muße dazu aufbringt, dem Gerät beim Aufladen zuzusehen – hier erkennt man wieder einmal das ganze Ausmaß des gemäßigten Temperaments des Autors dieser Zeilen, der sogar dazu in der Lage ist, einer dynamischen Batterieanzeige permanente Aufmerksamkeit entgegen zu bringen –, wird rasch einer Eigenart der Bildschirmanzeige gewahr: Das Batteriesymbol flackert beständig zwischen starkem Schwarz-Weiß-Kontrast und dem 16-stufigen Grauwert der normalen Anzeige.

Das liegt an der Bildschirmtechnologie des Elektronischen Papiers, das im Gehäuse des Oyo nicht von der Firma E Ink aus Cambridge (USA) stammt sondern von SiPix, die in Kueishan (Taiwan) produzieren. Im Vergleich zu den aktuellen Bildschirmen von E Ink mit dem Namenszusatz »Pearl«, die meines Wissens in Amazons Kindle 3 und in den neuen Sony E-Book-Readern ihre Dienste tun, scheint mir das Flackern beim Anzeigenwechsel des Oyo besonders stark ausgeprägt zu sein.

Tatsächlich dauert der Seitenwechsel beim Lesen etwa vier Sekunden, sagt zumindest mein Zeiteisen. [Im Originalbeitrag geht's weiter]</description>
		<dc:date>Thu, 18 Nov 2010 08:00:01 +0100</dc:date>
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